Verzwickte Ausganglage vor Heimrunde

Merenschwand steht vor einer grossen Herausforderung. Um den Gang in die Playouts zu verhindern, ist man neben Siegen gegen Spreitenbach und Lengnau auch auf Schützenhilfe angewiesen.

Die Merenschwander Formkurve zeigte zuletzt nach oben. Doch die Ausgangslage vor der abschliessenden Heimrunde gestaltet sich sehr schwierig. Der Rückstand auf das achtplatzierte Unterkulm beträgt bereits vier Punkte und ein um sieben Tore schlechteres Torverhältnis. Das bedeutet, Merenschwand muss beide Spiele gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Unterkulm zweimal verliert.

Im ersten Spiel treffen die Freiämter auf Spreitenbach. Die Limmattaler konnten sich letzte Saison erst über die Playouts retten, zeigten in diesem Jahr aber wozu sie fähig sind und konnten den Klassenerhalt bereits bewerkstelligen. Die Duelle zwischen Merenschwand und Spreitenbach verliefen in den letzten Jahren meist sehr eng und äusserst umkämpft, so auch das Hinspiel. Dieses endete 2-2 Unentschieden und sollte das torärmste Spiel der ganzen Saison bleiben. Ein intensiver Kampf darf auch am Sonntag erwartet werden, wenngleich sich beide Teams zuletzt treffsicherer gezeigt haben.

Mit Lengnau wartet in der zweiten Partie ein Topteam auf Merenschwand. Die Surbtaler spielten sich auch diese Saison zielsicher in die Playoffs und zementierten ihren Platz als bestes Aargauer Kleinfeldteam. Im Hinspiel konnte Merenschwand jedoch lange mithalten, brachte die Pausenführung aber nicht über die ganze Distanz. Am Sonntag muss allerdings ein Sieg her, wollen die Freiämter ihren Teil zum kleinen Wunder vollbringen.

Merenschwand trägt diese Spiele vor heimischer Kulisse in der Turnhalle G in Merenschwand aus. Am Sonntag um 09.00 Uhr treffen sie auf Spreitenbach und um 10.50 Uhr auf Lengnau.

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