Ein grosser Schritt in Richtung Gruppensieg

Unihockey 2. Liga KF: Merenschwand holt gegen Uznach (6:4) und Beromünster (4:4) drei Punkte.

Im ersten Spiel gegen Uznach reicht Merenschwand eine gute Halbzeit zum Sieg. Der anschliessende Spitzenkampf gegen Beromünster bot einiges an Spannung. Merenschwand kommt nach einem 0:3-Rückstand zurück und geht anschliessend sogar in Führung. Schlussendlich teilen sich die beiden Teams leistungsgerecht die Punkte.

Gegen Uznach bekundeten die Merenschwander zu Beginn einiges an Schwierigkeiten und liefen bald einem Rückstand hinterher. Doch sie fanden immer besser ins Spiel und vermochten das Geschehen bald in die gewünschte Richtung zu lenken. Bis zur Pause zogen sie Tor um Tor davon. Immer wieder schlossen die Freiämter schöne Kombinationen erfolgreich ab und nahmen folgerichtig eine verdiente 5:1-Führung mit in die Pause. Nach Wiederanpfiff kam der Eindruck auf, dass die Aargauer die Spielfreude in der Kabine vergessen haben. Merenschwand leistete sich viele Ballverluste und lud die Uznacher immer wieder zu einfachen Kontern ein. Diese wussten diese Einladungen dankend anzunehmen und kamen bis auf ein Tor heran. Erst vier Minuten vor Ende entschied Julian Niederberger den Match mit dem 6:4. Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluss.

Ausgeglichener Spitzenkampf

Gegen Uznach konnten die Freiämter ihr Potenzial nur in der ersten Hälfte abrufen, dass dies gegen Beromünster nicht weit reicht war dem Team klar. Nach einer impulsiven Matchansprache von Kapitän Fabian Vollenweider gingen die Freiämter voller Motivation in das zweite Spiel gegen Beromünster. Mit einem Sieg könnte Merenschwand den Gruppensieg bereits vier Spiele vor Saisonende so gut wie klar machen. Auf der anderen Seite musste Beromünster eigentlich gewinnen um sich noch Hoffnungen auf die Aufstiegsspiele machen zu können. Entsprechend konzentriert und aufsässig spielten beide Teams von Beginn weg. Es war ein spannendes Spiel mit viel Tempo. Merenschwand war mehrheitlich in Ballbesitz, doch auch Beromünster kam immer wieder zu guten Abschlüssen. Den Unterschied in der ersten Hälfte machten die Luzerner über Standardsituationen. Gleich zwei Freischläge schlossen sie erfolgreich ab und gingen mit einer 0:2-Führung in die Pause.

Starke Reaktion der Freiämter

Nur kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Luzerner gar auf 0:3. Doch Merenschwand gelang es anschliessend vermehrt, das aufsässige Defensivspiel der Luzerner zu überwinden. Inderkum schiebt die Kugel nach einem herrlichen Diagonalpass von Julian Niederberger über die Linie. Nur eine Minute später markiert Stierli mit einem sehenswerten Backhandschuss den Anschlusstreffer. Mit zwei weiteren Treffern in Überzahl durch Inderkum und Simon Gürber drehen die Freiämter das Spiel. Ihrerseits in Überzahl, erzielt Beromünster nochmals den Ausgleich zum 4:4-Endstand. Das Unentschieden, welches aufgrund des Spiels sicher gerecht war, nützt den Merenschwandern einiges mehr als Beromünster. Mit weiterhin fünf Punkten Vorsprung, befinden sich die Freiämter vier Spiele vor Saisonende in einer komfortablen Ausgangslage. Bereits in der nächsten Runde am 17. Februar in Glarus, kann Merenschwand gegen Mollis und Seon den Gruppensieg klarmachen und sich für die Aufstiegsspiele qualifizieren.

Telegramme:

Uznach – Merenschwand 4:6 (1:5)

Beromünster – SR: Orlando – Zuschauer: 30

Merenschwand: Mienert, S. Gürber, F. Gürber (1/0), Stierli (0/1), Inderkum (1/0), Julian Niederberger (1/2), T. Vollenweider (1/1), Heim (2/0), Konrad (0/1), F. Vollenweider

Bemerkungen: 2 Mal 2 Minuten gegen Uznach, 1 Mal 2 Minuten gegen Merenschwand

Merenschwand – Beromünster 4:4 (0:2)

Beromünster – SR: Mattle – Zuschauer: 60

Merenschwand: Mienert, S. Gürber (1/0), F. Gürber, Stierli (1/1), Inderkum (2/0), Julian Niederberger (0/2), T. Vollenweider, Heim, Konrad, F. Vollenweider (0/1)

Bemerkungen: 2 Mal 2 Minuten gegen Merenschwand, 2 Mal 2 Minuten gegen Beromünster

Spieltag und Tabelle:

Uznach – Mollis                                2:8
Rapperswil – Muotathal                  2:7
Uznach – Merenschwand                4:6
Muotathal – Mollis                           3:9
Seon – Rapperswil                            1:4
Merenschwand – Beromünster      4:4
Gossau – Lodrino                              12:6
Seon – Weesen                                  6:5
Gossau – Beromünster                     5:6
Lodrino – Weesen                             5:3

1             Merenschwand   14          12          1             1             99:48     25
2             Beromünster       14          9             2             3             95:78     20
3             Mollis                   14          8             2             4             90:66     18
4             Seon                     14          7             1             6             84:68     15
5             Weesen                14          5             4             5             61:80     14
6             Muotathal           14          5             2             7             74:76     12
7             Uznach                 14          5             2             7             71:90     12
8             Rapperswil           14          4             1             9             64:73     9
9             Lodrino                14          4             1             9             69:111  9
10          Gossau                 14          2             2             10          80:97     6

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