Zwei weitere Siege errungen

Unihockey, 2. Liga KF: Merenschwand holt gegen Gossau (7:4) und Rapperswil-Jona (5:3) vier Punkte.

Gossau und Rapperswil-Jona erwiesen sich als aufsässige Gegner. Merenschwand tat sich in beiden Spielen schwer und liess die zuletzt gezeigte Leichtigkeit vermissen. Dank viel Einsatz und einer weitestgehend soliden Defensive konnten dennoch zwei weitere Siege bejubelt werden.

Das Spiel gegen Gossau bildete den Abschluss der Vorrunde. Mit einem Sieg winkte der inoffizielle Wintermeistertitel für die Freiämter. Doch dieses Vorhaben begann mit einem Kaltstart. Schon nach einer gespielten Minute lagen die Merenschwander im Rückstand. Es entwickelte sich ein zähes Ringen mit wenig Spielfluss. Gossau spielte aufreizend langsam, Merenschwand häufig überhastet. Schöne Kombinationen waren selten. Eine der wenigen Ausnahmen vollendete Tobias Vollenweider zum Ausgleich. Merenschwand war meist einen Schritt schneller und mehrheitlich im Ballbesitz, tat sich allerdings schwer zu Grosschancen zu kommen. Bezeichnend dafür waren die weiteren beiden Tore zur 3:1-Pausenführung. Zuerst traf Julian Niederberger nach einem Freischlag, dann verwertete Joel Niederberger einen Abpraller.

Triplette entschied Spiel

Nach der Pause meldete sich Gossau mit dem Anschlusstreffer zurück. Doch die Freiämter können umgehend reagieren. Stierli profitierte von einem Fehlpass im Gossauer Aufbauspiel und stellte mit einem Schuss in die weite Torecke den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Entschieden war das Spiel damit aber noch nicht. Die Zürcher Oberländer konnten aber nochmals verkürzen, woraufhin sich die Merenschwander zu einem Time-Out genötigt sahen. Eines, welches seine Wirkung nicht verfehlte. Die Freiämter agierten fortan mit 2 Blöcken und entschieden die Partie mit drei Toren innert einer Minute. Zuerst traf Simon Gürber mit einem satten Schuss, anschliessend waren Raphael Vollenweider und Inderkum aus dem Slot heraus erfolgreich. Damit war das Spiel entschieden, auch wenn Gossau ohne Torhüter noch ein Tor zum 7:4-Endstand gelang. Rapahel Vollenweider meinte nach der Partie: „Das war kein wirklich gutes Spiel, aber schlussendlich haben wir verdient gewonnen und das zählt ja.“ Mit diesem Sieg krönten die Freiämter ihre erfolgreiche Vorrunde mit dem Wintermeistertitel.

Aufsässiges Rapperswil-Jona

Rapperswil-Jona überzeugte von Beginn weg mit einem grossen Laufvermögen und suchte die Zweikämpfe. Attribute mit denen man das Merenschwander Spiel durchaus auch beschreiben könnte. Entsprechend sprach Schiedsrichter Marty auch Strafen aus, deren zwei gegen Rapperswil-Jona und drei gegen Merenschwand. Die erste Strafe gegen Rapperswil-Jona führte zum 1:0 für die Freiämter. Fabian Gürber bezwang den Goalie vom Obersee mit einem satten Distanzschuss. Merenschwand sollte in der Folge alle seine Unterzahlsituationen schadlos überstehen. Nach sieben gespielten Minuten, erhöhte Stierli auf 2:0. Auf den Anschlusstreffer von Rapperswil-Jona konnte Julian Niederberger mit dem 3:1 reagieren. Da Rapperswil kurz vor der Pause nochmals erfolgreich war, blieb das Spiel komplett offen.

Nach der Pause geschieht lange nichts auf der Anzeigetafel, beide Teams liessen eine Überzahlsituation ungenutzt verstreichen. Erst in der 30. Spielminute konnte Rapperswil-Jona den Ausgleich erzielen. Spätestens mit dem Ausgleich waren die Freiämter massiv unter Zugzwang um im Fernduell mit Beromünster nicht wichtige Punkte liegen zu lassen. Mit einem Doppelschlag fünf Minuten vor Spielende, beruhigte Inderkum die Nerven seiner Teamkollegen. Diesen Vorsprung brachten die Merenschwander anschliessend sicher nach Hause. Rapperswil-Jona bezwang in ihrem zweiten Spiel dann Beromünster mit 11:6. Damit liegt Merenschwand nun zwei Punkte vor dem ärgsten Widersacher Beromünster. Einen Vorsprung, den die Freiämter am 13. Januar in Mollis gegen Lodrino und erneut gegen Gossau verteidigen wollen.

 

Merenschwand – Gossau 7:4 (3:1)

Haslen Uznach – SR: Eichholzer – Zuschauer: 30

Merenschwand: Mienert, F. Gürber, S. Gürber (1 Tor / 0 Assists), Stierli (1/1), F. Vollenweider, T. Vollenweider (1/0), Inderkum (1/2), Joel Niederberger (1/0), R. Vollenweider (1/2), Julian Niederberger (1/1)

 

Merenschwand – Rapperswil-Jona 5:3 (3:2)

Haslen Uznach – SR: Marty – Zuschauer: 40

Merenschwand: Mienert, F. Gürber (1/0), S. Gürber, Stierli (1/1), F. Vollenweider, T. Vollenweider (0/1), Inderkum (2/0), Joel Niederberger (0/1), R. Vollenweider (0/1), Julian Niederberger (1/0)

Bemerkungen: 3 mal 2 Minuten gegen Merenschwand, 2 mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona

 

Spieltag und Tabelle

Lodrino – Mollis                                             7:5
Merenschwand – Gossau                             7:4
Muotathal – Lodrino                                     8:3
Mollis – Gossau                                              6:5
Merenschwand – Rapperswil-Jona             5:3
Muotathal – Weesen                                     4:4
Seon – Uznach                                                6:2
Rapperswil-Jona – Beromünster                 11:6
Weesen – Uznach                                           5:5
Beromünster – Seon                                      5:3

 

1             Merenschwand              10          9             0             1             69:33     18
2             Beromünster                    10          8             0             2             73:54     16
3             Seon                                   10          5             1             4             66:50     11
4             Mollis                                 10          5             1             4             59:50     11
5             Weesen                              10          4             3             3             44:61     11
6             Uznach                               10          4             2             4             53:62     10
7             Muotathal                           10          3             1             6             53:56     7
8             Rapperswil-Jona                10          3             0             7             48:54     6
9             Lodrino                               10          3             0             7             47:76     6
10          Gossau                                 10          1             2             7             54:70     4

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