Einen ersten Dämpfer erlitten

2. Liga KF: Merenschwand unterliegt im Spitzenkampf gegen Beromünster 5:7

Den Merenschwandern unterlaufen gegen Beromünster einige defensive Unzulänglichkeiten zu viel um das Spiel für sich zu entscheiden. In der zweiten Partie gegen Uznach halten sie sich aber schadlos und gewinnen souverän mit 7:1.

Am Ende sah es fast so aus, als könnten die Freiämter den 2-6-Rückstand gegen Beromünster nochmals aufholen. Ohne Torhüter zirkuliert der Ball flüssig in den eigenen Reihen und weil sich der Gegner in den letzten 4 Minuten gleich drei kleine Zeitstrafen einhandelt, ist viel Raum vorhanden. Merenschwand verkürzt bis auf 5-6, doch statt dem Ausgleich treffen sie zweimal nur die Torumrandung. Wenige Sekunden vor Spielende besiegelt das 7-5 ins verlassene Merenschwander Gehäuse die erste Saisonniederlage. Schlussendlich wog die eingehandelte Hypothek dann doch zu schwer.

Defensive Aussetzer

Merenschwand ist von Beginn weg tonangebend und kommt zu einigen hochkarätigen Möglichkeiten, mehr als ein Pfostenschuss schaut dabei aber nicht heraus. Es schleichen sich aber auch immer wieder gröbere defensive Unzulänglichkeiten ein, welche den Luzernern gute Chancen ermöglichen. In der sechsten Spielminute wissen sie eine erste zu nutzen. Der frühe Rückstand wird mit einem Doppelschlag nach zehn Minuten korrigiert. Doch wer glaubte, das Spiel verlaufe nun in den gewünschten Bahnen, irrte sich gewaltig. Die Freiämter stürmen weiter an, zuweilen aber kopflos. Beromünster weiss diese Fehler mit einer beeindruckenden Effizienz zu nutzen und zieht bis zur Pause mit 4-2 davon.

Im gleichen Stil geht es nach der Pause weiter. Die Freiämter sind zwar mehrheitlich im Ballbesitz, schaffen es aber zu selten sich in gute Abschlussmöglichkeiten zu bringen und wenn es doch mal gelingt, vereitelt ein glänzend aufgelegter Luzerner Torhüter einen Torerfolg. Auch gleich bleiben die defensiven Aussetzer, Beromünster weiss die Geschenke anzunehmen und erzielt zwei weitere Kontertore. So setzt es trotz abschliessender Strafenflut die erste Saisonniederlage ab.

Reaktion gezeigt

Raphael Vollenweider forderte von seinen Schützlingen eine Reaktion im zweiten Match und diese kommt auch. Sein Team agiert konzentrierter und leistet sich weniger Fehler. Zwei Strafen gegen Uznach stehen am Ursprung des Freiämter Sieges. Beide Möglichkeiten werden ausgenutzt und nach 8 gespielten Minuten gelingt mit einer Freischlagvariante bereits der dritte Treffer. Dies ist insofern erfreulich, da aus diesen Situationen zuletzt kaum etwas resultierte. Nachdem die St. Galler mit einem satten Distanzschuss zwischenzeitlich verkürzen, findet ein Drehschuss von Julian Niederberger praktisch mit der Halbzeitsirene seinen Weg ins Tor und stellt den drei Tore Vorsprung wieder her.

Diesen Vorsprung wissen die Freiämter nach der Pause zu verwalten. Es schleichen sich zwar wieder Fehler ein, doch im Gegensatz zur ersten Partie bleiben sie ungestraft. Mit einem Doppelpack entscheidet Simon Gürber das Spiel endgültig. Zuerst erwischt er den Uznacher Goalie in der nahen Ecke und beim zweiten Tor vollendet eine mustergültige Vorlage von Fabian Vollenweider. Schlussendlich gewinnt Merenschwand klar mit 7-1. Weiter geht es bereits in zwei Wochen in Jona mit den Spielen gegen Seon und Mollis.

Beromünster – Merenschwand 7:5 (4:2)

Roosriet Rüti ZH – 30 Zuschauer SR: Eichholzer

Merenschwand: Mienert, F. Gürber (1 Tor/ 1 Assist), S. Gürber (1/0), Stierli, R. Vollenweider, F. Vollenweider, T. Vollenweider (0/3), Inderkum (1/0), Joel Niederberger (0/1), Julian Niederberger (1/0), Stehli (1/0)

Bemerkungen: 1 mal 2 Minuten gegen Merenschwand, 4 mal 2 Minuten gegen Beromünster

Merenschwand – Uznach 7:1 (4:1)

Roosriet Rüti ZH – 40 Zuschauer SR: Brauchli

Merenschwand: Mienert, F. Gürber (1/0), S. Gürber (2/0), Stierli (0/1), R. Vollenweider (0/1), F. Vollenweider (0/2), T. Vollenweider (1/1), Inderkum (1/0), Joel Niederberger (1/1), Julian Niederberger (1/1), Stehli

Bemerkungen: 2 mal 2 Minuten gegen Merenschwand, 3 mal 2 Minuten gegen Uznach

 

Spieltag und Tabelle:

Weesen – Lodrino                                 5:4
Beromünster – Gossau                        8:6
Weesen – Seon                                      3:11
Lodrino – Gossau                                  5:8
Beromünster –  Merenschwand     7:5
Raperswil-Jona – Seon                         7:3
Mollis – Muotathal                               7:4
Merenschwand – Uznach                7:1
Muotathal – Rapperswil-Jona             4:3
Mollis – Uznach                                    6:6

 

1             Beromünster                     4             4             0             0             34:22     8
2             Merenschwand                 4             3             0             1             28:14     6
3             Weesen                              4             3             0             1             22:25     6
4             Mollis                                  4             2             1             1             25:21     5
5             Seon                                   4             2             0             2             27:23     4
6             Muotathal                         4             2             0             2             23:20     4
7             Rapperswil-Jona               4             1             0             3             16:19     2
8             Gossau                               4             1             0             3             23:32     2
9             Lodrino                              4             1             0             3             18:28     2
10          Uznach                               4             0             1             3             18:30     1

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