Geduld war gefragt

Merenschwand gewinnt gegen Vallemaggia mit 9:7 und steht damit im Sechzehntelfinal des Kleinfeldcups. Die unterklassigen Tessiner forderten den Freiämter aber alles ab.

Die Merenschwander brauchten am Sonntag einiges an Geduld. Zuerst auf der vierstündigen Anreise und später auch im Spiel. Die Entscheidung fällt erst in der zweitletzten Spielminute, mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse des Heimteams.

Das erste Drittel verläuft gar nicht nach dem Gusto der Merenschwander. Vallemaggia spielt sehr aufsässig und verwickelt die Freiämter zu Beginn in einen offenen Schlagabtausch. Nicht unverdient gehen die Tessiner auch in Führung. In der Folge ist Merenschwand zwar mehrheitlich in Ballbesitz, läuft aber immer wieder in gefährliche Konter. Mit einem 2:4-Rückstand geht es in die erste Drittelspause.

Die Freiämter sind gefordert und können sich klar steigern. Nach vierzig Minuten ist die Partie wieder ausgeglichen, wobei die Merenschwander zu wenig Zählbares aus ihrer Überlegenheit herausholen. Immer wieder vergeben sie beste Abschlussmöglichkeiten und dass Fortuna nicht immer auf ihrer Seite stand, bezeugen die 5 Alutreffer im Mitteldrittel.

Im letzten Drittel spielen eigentlich nur noch die Freiämter, doch Vallemaggia gelingen die ersten beiden Treffer im Schlussabschnitt. Merenschwand stellt anschliessend auf zwei Blöcke um und kann das Spiel nochmals drehen. Ein Treffer ins leere Tor besiegelt den verdienten Sieg.

Vallemaggia – Merenschwand 7:9 (4:2; 1:3; 2:4)

Scoula Media SME Cevio; 50 Zuschauer; SR: Manighetti

Merenschwand: Mienert, F. Gürber (3 Tore / 1 Assist), S. Gürber (2/1), Jo. Niederberger, F. Vollenweider, T. Vollenweider, Stierli (3/3), R. Vollenweider (0/1), Inderkum, Jochem (1/0), Konrad

Bemerkungen: 2 Mal 2 Minuten gegen Vallemaggia, 1 Mal 2 Minuten gegen Merenschwand.

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