Mit einem blauen Auge davongekommen

Merenschwand gewinnt in Nesslau mit 18-10 und steht damit im Achtelfinal. Auch wenn der Sieg schlussendlich ungefährdet war, ein solch fehleranfälliger Auftritt kann auch mal ins Auge gehen

Bereits nach wenigen Minuten lagen die Freiämter mit zwei Längen zurück. In Gedanken wohl noch in der Kabine, offerierte man dem Gegner die ersten beiden Tore auf dem Silbertablett. Die technisch versierten Nesslauer wussten die Geschenke dankend anzunehmen. Erst gegen Ende des ersten Drittels gelang es den Merenschwander die Spielkontrolle zu übernehmen und sie münzten dies auch in Tore um. Mit einer 5-3 Führung ging es in die erste Drittelspause.

In der Folge konnte dieser Vorsprung immer mehr ausgebaut werden. Merenschwand war läuferisch und in den Zweikämpfen klar überlegen und kam dadurch immer wieder zu guten Torchancen, welche auch verwertet wurden. Ein Ärgernis blieben aber die vielen Ballverluste im Spielaufbau. Die Nesslau Sharks spielten sich zwar nur wenige Chancen selbst heraus, konnten jedoch immer wieder auf gegnerische Hilfe zählen. Insbesondere im letzten Drittel mussten sich Freiämter beim glänzend aufgelegten Torwart Käppeli bedanken, dass die Partie nicht nochmals unnötig spannend wurde.

 

Telegramm:

Nesslau – Merenschwand 10:18 (3:5, 4:6, 3:7)

Sporthalle Büelen Nesslau – 20 Zuschauer SR: Brauchli

Merenschwand: Mienert (1-30), Käppeli (31-60); Inderkum (0 Tore/3 Assists), F. Gürber (1/1), T. Vollenweider (5/1), S. Gürber (1/3), F. Vollenweider (3/0), Stierli (1/0), Heim (0/2), R. Vollenweider (3/2), Niederberger (4/1), Jochem

Bemerkungen: 1 mal 2 Minuten gegen Merenschwand, 3 mal 2 Minuten gegen Nesslau

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.